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Dienstag, 26. April 2016

iFH in der Ersten Hilfe und Behandlung am Beispiel Herz mit Atriumseptumdefekt

Willkommen auf dem Blog der KombinationsMethode "integrierte FunktionsHypnose iFH nach Ch Zehfuß" mit einem neuen Beitrag zur Erläuterung der Einsatzgebiete der iFH. Ein weiteres Mal soll der Vorteil einer Kombi aus hypnotischen und physikalisch-therapeutischen Anteilen in veränderbaren Anteilen gezeigt werden. Dieses Mal wieder ganz konkret am Beispiel

iFH in der Ersten Hilfe und Behandlung am Beispiel 

Herz mit Atriumseptumdefekt


Zunächst schauen wir uns einen der Patienten als Beispiel für viele Andere an, um in unserer Anschauung ein wenige konkreter zu werden:
Junge, 14 Jahre, sportlich aktiv, schlank, keine bekannten Einschränkungen oder körperlichen Beschwerden. Bisher unauffällig, gesund und normal physisch wie mental entwickelt.
Nennen wir den Patienten "Julian".

Julian blieb beim Schulsport ungewöhnlicher Weise mit hochrotem Kopf schlagartig stehen, ging zu Boden und erschreckte seine Klassenkameraden und den Sportlehrer mit einem sehr raschen Puls, Kurzatmigkeit und ängstlichem Verhalten.

Der sofort herbei gerufene Notarzt stellte einen ungewöhnlichen Blutdruck fest und Julian wurde in das zuständig Krankenhaus gebracht. Mit entsprechenden Medikamenten konnte er rasch stabilisiert werden und sein Zustand normalisierte sich.

Tags darauf ging man daran die Ursache für diese Episode herauszufinden. Ein Belastungs-EKG, Blutabnahme und Anamnese brachten keine zufriedenstellende Antwort. Erst ein Ultraschall führt schnell zu einer wenig erfreulichen Diagnose: Julian hat ein Loch im Herzen, so daß die Auswurfmenge unter Belastung nicht ausreichend ist. Bisher war jedoch der Faktor "Wachstum" noch zu wenig in´s Gewicht gefallen so daß die Kompensation von Julian´s Kreislauf  Symptome zu diskret hatte sichtbar werden lassen.

Rasch eröffneten sich die mit dem Wachstum verbundenen, zwingend zu erwartenden Konsequenzen für Julian´s Adoleszens und Leben als Erwachsener. Er würde um die operative, jedoch glücklicherweise auf endoskopischem Weg durch die Beinvene, Korrektur nur mit sehr großen Kompromissen herumkommen. Somit war die Operation so gut wie unausweichlich.

Bis man sich zu diesem Schritt durchgerungen haben würde - der Junge litt, wie die ganze Familie übrigens, unter großer Angst vor Krankenhaus und Eingriffen - sollte ein SportArmband getragen werden, das bei zu hohem Blutdruck und Pulsfrequenz Alarm gibt um Belastungsspitzen zu vermeiden.

Was tun wenn Blutdruck und Puls gefährlich werden?


Nun stellte sich den Eltern und Großeltern die Frage wie zu verfahren sei, wenn dieses Armband dann tatsächlich Alarm geben würde?

Schauen wir uns hierzu ein paar Details an um besser verstehen zu können warum die iFH als interdisziplinäre Technik lebensrettend sein kann:

Am Tag der ersten, heftigen Episode war der Schulsport als Auslöser klar zu identifizieren.
Auch in Zukunft würde als körperliche Anstrengung zu den Beschwerden führen. Der Körper benötigt mehr Sauerstoff und erhöht dazu den Puls und Blutdruck. In Julian´s Fall würde der Rücklauf des sauerstoffreichen Blutes in den Lungenkreislauf dazu führen daß es im großen Körperkreislauf fehlt.

Aber auch stark emotional belastende Situationen, die es im Leben eines Jungen nunmal auch zur Genüge gibt, würden zum Problem werden. Über den Vagusnerv wird die Herzfrequenz beeinflusst.
Auch Stress und Ärger oder eine psychische Verteidigungssituation löst über das Vegetativum die selben körperlichen Prozesse aus, die uns erlauben schneller und effektiver zu reagieren.

Der Vagusnerv und unsere Psyche sind die Ansatzpunkte


Da der Vagusnerv direkt bei der Halsschlagader verläuft und von außen gut beeinflusst werden kann, nutzt der iFH-Behandler ihn um mit warmen (!) Händen und sanften, leichten Zirkelungen am liegenden Patienten den Herzschlag herabzuregeln.

Der Patient wird mit beruhigenden Suggestionen parallel dazu mental in die Entspannung geführt.

Ergänzt werden diese Maßnahmen des Behandlers mit der Anleitung zu einem ganz ruhigen atmen mit tiefem Brummen - vergleiche hierzu: Schnurren von Katzen -  das den Patienten aus der Brustunterstützen Stress-/Angstatmung in die Zwerchfellgestützte Ruheatmung in den Bauch bringt. Dies entlastet das Herz durch weniger Kompression des Lungengewebes zusätzlich. Die Konzentration auf das Brummen (Schnurren) fokusiert Julian von der bedrohlichen Situation weg.



Wie schon richtig vermutet wird, handelt es sich hier um eine der typischen Induktionen der iFH, die Mehler-Induktion (benannt nach einem der Meister-Schüler des iFH-Entwicklers)

Die Wirkung und Geschwindigkeit überrascht stets selbst Notfall-Mediziner bzw. -Sanitäter und kann auch in einigen anderen Fällen so oder in Modifikation angewendet werden.


Lesen Sie auch die bereits erschienenen Artikel
Nutzung anatomischer Strukturen in der iFH
Wie iFH Asthmatikern hilft
Die iFH in der Schmerzphysiotherapie 
iFH für Kinder im Hospiz

Und speziell zum Thema iFH für die Atmung:
iFH u Lösungstherapie nach Haase Ehrenberg/Schweizer

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