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Donnerstag, 28. Juli 2016

Suggestionen... Sinn, Mechnismus, Auswirkungen

Hallo zurück auf dem Blog der interdisziplinären Kombinationsmethode INTEGRIERTE FUNKTIONSHYPNOSE NACH ZEHFUß, die eine Behandlungsform darstellt, welche sich aus hypnotischen sowie physikalisch-therapeutischen Elementen zusammensetzt. Diese sind, individuell je nach Problem, Zielsetzung und Patient in unterschiedlicher Gewichtung Teil des Behandlungskonzeptes, über das sie auch hier in diesem Blog viele Informationen finden.
Orientieren Sie sich bitte an der Zeitleiste Rechts.      ----------------------------------------------->

Heute mal ein ganz ungewöhnliches Thema aus der Hypnose


Heute wollen wir uns erneut einem Thema widmen, welches die iFH nur bedingt in ihr Verfahren aufnimmt: herkömmliche Verbalhypnose und ihr Mittel der Suggestion mit dem Ziel eine Verhaltensänderung oder veränderte Bewertung für die Zukunft herbeizuführen.

Vielfach wird dies als Hokuspokus oder, etwas negativer belegt, als ein ´Überreden´ des Klienten dargestellt und ist doch in Wirklichkeit so viel mehr. Genug jedenfalls um für die Strategie der Suggestion - auch wenn die iFH-Behandler sie seltenst bis nie verwenden - eine Lanze zu brechen.

Ziehen wir, zum bildhafteren Vergleich, ein Beispiel aus der Natur heran: die Muschel, bzw ihre Perle.

Eine Perle als Beispiel


Genau genommen ist die Perle kein schönes Geschenk, das die Muschel irgend jemandem machen möchte und für welches sie selbst gerne gewaltsam geöffnet und getötet wird. Nein. Die Perle ist eine Schutzreaktion:
Kommt ein Sandkorn in den so empfindlichen Muskel- und Organteil im Inneren der Muschel, hat diese zuletzt nur die Möglichkeit diesen Fremdkörper so unschädlich wie möglich zu machen. Es sei denn natürlich die bevorzugtere Methode des Ausschwemmens funktioniert. Tut diese das nicht, beginnt die Muschel mit den ihr zur Verfügung stehenden Materialien organischer Natur sowie Calziumkarbonat Schutzschicht um Schutzschicht über diesen Körper zu legen um ihn als Träger von Schadstoffen aller Art sowie seine eventuellen scharfkantigen Strukturen zu isolieren und in sich selbst abzukapseln. Attraktiv für uns wird das sich entwickelnde Gebilde nur, weil das der Muschel zur Verfügung stehende Material eben Perlmutt ist und so schön glänzt. Der Akt des Selbstschutzes wird der Muschen letztendlich nicht nur gerade seintwegen dann doch zum Verhängniss, nein, der Mensch pflanzt absichtlich nicht ausschwemmbare Körner in der Zuchtperlmuschel um diesen Prozess zu initiieren.

Nicht um ein moralisches Urteil über dieses Verfahren zu fällen, sondern lediglich als Analogie zur Suggestion nehmen wir nun den beschriebenen Prozess und finden auch alles wieder, was wir benötigen um zu erklären warum Menschen diese Behandlung suchen, ihren Verlauf und auch ihr Ergebniss:
- Der Mensch entwickelt sich physisch wie mental mit den ihm zur Verfügung stehenden Materialen und Mechanismen, genau wie die Muschel.
- Er ist mehr oder weniger gezwungen auf Fremdkörper - seien sie nun tatsächlich vorhandene physische Körper oder lediglich Abstrakte als vernommene Aussagen, Erkenntnisse oder auch Ideen - zu reagieren.
- Diese Körper bzw Gedankenpotenziale verändern sich - wir nennen es auf der gedanklichen Ebene: "Verarbeitung" - uns sei es auch nur in der Art der Ansicht.
Zurück bleibt günstigsten Falls ein für uns akzeptableres Geschehen, eine vernommenen Aussage, eine Verlauf, eine Idee oder die veränderte Erinnerung an ein Erlebniss.
Da dem so ist, kann natürlich auch eine auf die Zukunft gerichtete Beeinflussung fiktiver Art vorgenommen werden. Ist diese von uns selbst gewünscht und autonom iniziert, nennen wir es "Vorbereitung". Dies geschieht alltäglich und bereitet uns auf bevorstehende Aufgaben und Situationen vor. Mal ist das nützlich, mal erkennen wir, daß wir uns falsch vorbereitet, hoffentlich selten, daß wir uns verrannt und verhaspelt oder vielleicht mit Vorurteilen  selbst blockiert haben.
Der von Statten gehende Prozess jedoch... der ist deutlich erkennbar und nicht zu leugnen.

Von der Methapher zur Realität


Übertragen wir das nun auf das Bild mit der Muschel und ihrer Perle, wenn wir uns den Coach und seine Suggestion betrachten:
Der Mensch - die Muschel - wird mit der Induktion in geradezu bildhaftem Vergleich mit dem Muschelzüchter "geöffnet". Geöffnet damit er das Eingeben einer Suggestion in seine Gedankenwelt zulässt. Auch der Muschelzüchter muß hier achtsam und vorsichtig vorgehen, damit er seiner Muschel nicht schadet - so auch der Coach oder Verbalhypnotiseur der es fertig bringen muß, daß sein Klient diesen Prozess der Öffnung freiwillig zulässt.
Nimmt der Mensch die Suggestion an und schwemmt sie nicht wie die Muschel das Körchen ggf aktiv wieder aus, setzten sich ganz von selbst Prozesse in Gang, die sich von nun an um dieses Suggestion drehen.
Das Körnchen sollte nun, wie die Suggestion auch, das zarte Innere keineswegs verletzen, weshalb es unumgänglich ist die zum Patienten passende Suggestion zu wählen. (Anm.: Standartsuggestionen, wie sie bisweilen von den Ausbildern zur Verfügung gestellt werden, taugen bestenfalls zum Üben und selbst dazu meist nur unzureichend. Standartsuggestionen an Patienten zu verwenden sollte jeden Anwender davon überzeugen ab sofort lieber Fußnägel zu pediküren! Das ist ungefährlicher für seine Kundschaft und gegenüber einer zahlenden Kundschaft auch seriöser.)
Dennoch verändert der Körper; verändert das Gehirn; verändern die Gedanken die Suggestion. Wie die Muschel das Körnchen...
Günstigstenfalls in einem Prozess, der einer Veredelung entspricht: Vom Korn zur Perle.

Diese sei dann Sinnbild für das wertvolle Endprodukt. Der Schatz, der die Anstregungen um individuelle Begleitung, den achtsamen Umgang, den Preis für die erfolgreiche Behandlung und ein von da an verbessertes, effektiveres, präziseres, positiveres... wie auch immer wünschenswerteres Denken wert war, weil diese neuen Denkmuster ihrerseits positive, erwünschte Effekte zur Folge haben.

Der Zweck heiligt die Mittel... aber was soll der Zweck denn sein?

Es ist nicht abzustreiten, daß mit dieser Strategie das eigene Leben gezielt auf andere Bahnen zu lenken ist; gedankliche Prozesse und Entwicklungen, die ohne Hilfe Jahre in Anspruch nähmen oder garnicht vollzogen würden; persönliche und mentale Fortschritte ausgelöst werden, die ohne Begleitung nicht zu erschließen gewesen sein wären.

Ob das nun ein erwünschter Weg ist, mag jeder selbst entscheiden. Wichtig ist die Zielsetzung:
- Möchte ich in Zukunft destruktive Gedanken leichter ablegen können.
- Selbstbewusster auftregen um neue Ziele zu erreichen, die mir jetzt verschlossen sind
- Mehr in kürzerer Zeit bewältigen ohne auszubrennen
- Gelassener sein, trotz der hohen Erwartungen in mich.
- Ein Laster loswerden um Lebenszeit dazuzugewinnen
- Analytischer und strukturierter denken können um Aufgaben zu lösen, die mir nun zu schwer sind
- ....

Da Alles im Leben Kopfsache ist - die unglaublichsten Leistungen auf allen nur denkbaren Ebenen beweisen uns das immer wieder - kann mich also ein Coach, ein Verbalhypnotiseur, ein Mentor - nennen Sie es wie Sie möchten - dorthin bringen wohin ich selbst und alleine nicht gekommen währe. Oder eventuell nur unter Aufwendung von viel mehr Zeit, Geld, Kopfarbeit, Fail-and-Error-Erfahrungen....

Die iFH geht noch viel, viel weiter als Verbalhypnose

Die iFH, als Methode, die Probleme von Patienten behandelbar macht, die sowohl körperliche als auch mentale Symptome zeigen, geht einen solchen Weg nicht auf nur mentaler Ebene. Sie erschließt Behandlungsmöglichkeiten jenseits bisher bekannter Wege und damit verbunden auch jenseits bisher bekannter Behandlungsdauern und -erfolge.

Lies jetzt in den bereits erschienenen Beiträgen (Zeitleiste Rechts, bzw Zusammenfassung aller Beiträge seit Start des Blogs ) welche Indikationen, Patientenfälle und Behandlungswege sie kennt.
Auch alles zur Fort- und Ausbildung findest Du dort.
Alle Fragen, die sich Dir ergeben kannst Du per Mail oder PrivatNachricht über div. SocialNetworks direkt dem Entwickler der iFH, Christian Zehfuß stellen.



Schon das Video zur iFH-Ausbildung gesehen?
https://www.youtube.com/watch?v=JI15TJ0x8mQ




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IMPRESSUM:
Christian Zehfuß (Philantros)
Hypnosepraxis und iFH-Schule Ch Zehfuß
Lemberger Str 26
66955 Pirmasens
KONTAKT:
Telefon: (06331)8286801
Telefax: (06331)286009
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Montag, 18. Juli 2016

iFH bei Morbus Sudek

Willkommen zu einem neuen Beitrag zu den Einsatzgebieten der Kombinationsmethode integrierte FunktionsHypnose nach Ch Zehfuß, der sich heute um der Behandelbarkeit des Morbus Sudek auf mehreren Ebenen widmet.

Was wir wissen und wie einstweilig behandelt wird

Was die Medizin bisher über Sudeksche Symptomatiken zu wissen glaubt ist, daß es sich um Probleme nach einer Reorganisation im cerebralen Cortex nach Traumaeinwirkung handelt. Nehmen wir diese anerkannte Grundlage zunächst an, um die Herangehensweise einer Methode wie der iFH auf den Wegen der nonverbalen und verbalen Hypnose sowie der physikalischen Therapie, zu beschreiben. Bisher wird Sudek mit Medikamenten zur Knochenregeneration, Ergotherapie, Physiotherapie und lokalen Antiphlogistika behandelt, was eine recht unzufriedenstellende Situation für die Betroffenen ist. Daher wird die Prognose als eher ungünstig kommuniziert. Stadien der Erkrankung sind HIER beschrieben und rasch wird die Sinnhaftigkeit der physikalisch-therapeutischen Komponenten offenbar, die ja eine Hälfte der iFH ausmachen. Vorweg genommen wird, daß die Veränderungen an Knochen und Bändern nicht oder nur unbedeutend durch die iFH zu behandeln sind und hier die Pharmacie zweifellos unumgänglich ist. Jedoch bieten die Mentaltechniken Hebel und Ansätze, die bisher nicht zur Verfügung stehen. Diese dann individuell und bestmöglich synchronisiert mit den physikalischen Techniken.

Der Verlauf ist auch der Angriffspunkt

Zunächst wollen wir uns jedoch betrachten, wie und warum auf die mit Sudek einhergehenden Veränderungen und Reprogrammierungen im Gehirn überhaupt Angriffspunkt für eine Behandlung sein können. Schnittstelle zu den Strukturen des zentralen und peripheren Nervensystems ist der Sensomotorische Cortex, der bereits in früheren Beiträgen näher als bedeutungsvoll beschrieben wurde. Lesen Sie hierzu beispielsweise die Beiträge zum Einsatz der iFH in der Prothetik.

Zwei Beispiel, die Dir nicht unbekannt sind, zur Erläuterung

Um dem Leser die Beeinflussbarkeit nervöser Verschaltungen und damit verbunden der Interpretation von sensorischen Reizen aus dem Körper und letzlich auch die Konditionierbarkeit motorischer Impulse in die Peripherie begreiflich zu machen, nutzen wir den Vergleich mit zwei zutiefst natürlichen und alltäglichen Vorgängen menschlicher Existenz.

 Vergleiche wie die Natur es für gewöhnlich anstellt

Zunächst führt uns unsere sich entwickelnde Sexualität klar vor Augen, daß wir in der Lage sind - ja sein müssen - Reize mit einer neuen Bedeutung zu belegen. Unser Belohnungssystem und das Dopamin erlaubt uns dies und sicherte, dem Plan der Natur gehorchend, unser Überleben durch Fortpflanzung, obwohl doch bekanntermaßen der erste Kontakt nun nicht immer nur ein reines Vergnügen ist. Dennoch folgen wir von der sexuellen Reife an diesem Erlebniss nach, werden erfahrener, gehen lockerer damit um und gewinnen Selbstbewusstsein um mutiger, kreativer und entspannter zu werden. Die Reizempfindung im G-Punkt der Vulva vollzieht in diesem monate- bis jahrelangen Entwicklungsprozess exakt, was es hier zu beschreiben gilt: Die Umdeutung oder auch Neubelegung eines zunächst schmerzhaften Reizes, der als abschreckender Selbstschutz einer adoleszierenden Jugendlichen fungierte, hin zu einem lustvollen und wünschenswerten Empfinden einer sexuell reifen Frau, die ihre Aufgabe der Reproduktion zu vollziehen hat. Wäre das Empfinden schmerzhaft geblieben, hätte die Natur entweder alle weiblichen Wesen zu Opfern eines gewaltsamen Geschlechtsaktes werden lassen müssen, oder die Spezies wäre - bei wehrhaften oder intellektuell überlebenen weiblichen Wesen - schlicht ausgestorben. Ein veränderbares Empfinden gekoppelt an eine Droge, die fröhlich macht - hier Dopamin - jedoch war ein geschickter Zug der Natur: Das Individuum wird dieses Erlebniss trotz anfänglichem Schmerz immer wieder freiwillig suchen. Hormone helfen und zeigen den Weg. Zudem ist der Akt einer der suggestivsten Momente, die wie kennen. Diese Tatsache ist autoevident, denn gerade beim Geschlechtsverkehr suchen wir bisweilen die intellektuelle Ergänzung und damit verbundene Luststeigerung im Rollenspiel unterschiedlichster Couleur. Stellen wir also fest: die Natur hat uns aus reinem Eigennutz und Erhaltungstrieb heraus schon die Möglichkeit verliehen, Reize und Empfindungen umdeuten zu können.

Zweites Beispiel sei die Schwangerschaft. Vernünftigerweise sollte das Erleben einer Schwangerschaft und dabei vor allem ihr hoffentlich erfolgreiches Ende genügen, um eine Frau zu der Überzeugung kommen zu lassen, sich so etwas nie wieder anzutun. Ganz unsentimental betrachtet scheint die Geburt als schmerzhaftes, blutiges und mit Körpersekreten und unattraktiven Aromen ergänztes Erlebniss mit akuter Lebensgefahr für Mutter und Kind kein sonderlich Erstrebenswertes zu sein. Erst Recht kein Zweites, Drittes oder wie früher durchaus üblich zehntes Mal. Hygiene, Betreuung und Geburtstechniken sichern heute Mutter und Kind und haben die Kinder- und Frauensterblichkeit drastisch reduziert. Bis das aber soweit war, musste auch hier die Natur Mittel und Wege finden ihre Kreaturen - und die Beschreibung gilt fraglos für Menschen UND Saugetiere gleichermaßen - dazu zu bringen, sich das immer und immer wieder anzutun. Und sie war Zweifels ohne recht erfolgreich darin! Wie? Durch hormonelle Umbelegung in der Bedeutung von Reizen und damit verbunden der Motivation, sich immer wieder bei vollem Bewusstsein um die Konsequenzen dafür zu entscheiden. Sie hat fraglos einen erfolgeichen Weg gefunden und alles andere hätte das Ende der Evolution bedeutet. Im Deutschen ist das Wort "Wehen" durch seine Nähe zu "Weh" wie "Schmerz" geradezu mit einem gewissen Krankheitswert belegt. Im Englischen klingt das Synonym "A woman in labour - Einen Frau die ihre Arbeit tut" wesentlich weniger krank, außergewöhnlich und Schmerzhaft und kommt somit dem Zustand und dem was er bedeutet wesentlich näher. Was Sprache vermag, hat die Natur ungleich erfolgreicher arrangiert: Der Schmerz der Geburt scheint ein Anderer zu sein. Aber eben nur in der Empfindung. Schmerz gibt es grundsätzlich nämlich nicht, denn er ist eine Interpretation unseres Bewusstseins um Schutzmaßnahmen, Gegenmaßnahmen und verändertes Verhalten für die Zukunft auszulösen. Zugegeben natürlich eine recht präsente Interpretation, aber eben nur eine Auslegung und die kann nunmal glücklicherweise auf die eine oder andere Art und Weise erfolgen. Stellen wir also erneut fest: Sensorische Reize sind unterschiedlich interpretier- und somit wahrnehmbar, auch wenn sie gemessen an der mechanischen Einwirkung auf Geweben von gleicher Qualität sind. Und Zweites: Sie können Verhalten und Reaktionen für die Zukunft verändern. (Verlg. hierzu: Schmerzgedächtniss)

Wie die Natur: die iFH arbeitet mental UND physisch

An diesen zwei alltäglichen Beispielen mag die vorhandene weil natürlich-vital-notwendige Möglichkeit der Umprogrammierbarkeit im cerebralen Cortex und zentralen wie peripheren Nervensystem deutlich werden. Eine Grundlage, die eine Kombination aus Mentaltechniken und physikalischen Techniken nutzt. Einschränkend sei zugestanden, daß es gerade hinsichtlich von schmerzhaften und in das Schmerzgedächniss und Verhalten eingehende Erfahrungen ungleich raschere Konditionierungen gibt, die nachhaltige Veränderungen auslösen, als eine iFH-Behandlung zur Sudek-Therapie. Andererseites ist die als Exempel herangezogene natürliche und physiologische Reifung jedes Menschen ebenfalls ein langfristiger Prozess. Ihn abzukürzen ist physiologisch in physischer wie psychischer Hinsicht nicht möglich.

Kommen wir schließlich zum Einsatz der iFH für eine Sudek-Patienten und den Nutzen den er, verglichen mit den derzeit angewendeten Strategien, hat.
Wie in sämtlichen anderen Artikeln bereits beschrieben, ist die Kenntniss anatomischer Grundlagen, systemischer Abhängigkeiten und physiologischer Abläuft unumgänglich. Auf dieser Basis fusst ein korrekter Befund und die indivuduelle Behandlungsplanung für den Patienten. Ergänzt wird dies - und spätestens hier bewegt sich der iFH-Behandler auf für Physio- und Ergotherapeuten nicht verfügbaren Gebiet - um die Kenntniss der Interaktion zwischen körperlichen Strukturen und der Psyche, sowie den Möglichkeiten über nonverbale wie verbale Techniken Muster auszulösen oder zu verfestigen, die in der individuellen Problematik des Patienten zielführend sind. Dies können veränderte Bewegungsmuster und damit verbunden Minderbelastungen oder veränderte Schmerzempfindungen und eine davon abhängige bessere Beweglichkeit eines Gelenkes sein. Es sind Ausweichbewegungen rasch konditionierbar oder eingeschliffene aber wenig nützliche oder schädliche Schonhaltungen löschbar. Von der unbezahlbar nützlichen weil positiven Betreuung und erfolgversprechenden Prognose, die ein iFH-Behandler in Kenntniss hypnotischer Techniken vermitteln kann, gar nicht zu sprechen, die keinesfalls mit Schönfärberei zu verwechseln sind. Menschen vollbringen aus Überzeugung Taten und entwickeln Disziplin, wie sie retrospektiv gesehen oft unglaublich erscheinen. Die Suggestion ist ein Weg dies zu initiieren und damit ein Mittel der Hilfe - nicht der Verschleierung, Augenwischerei oder gar des Betruges.
Eine rein verbale positiv suggerierte Prognose ohne jeglich synchrone Behandlung mag irreführen - die korrekt angewendete iFH auf umfassendem Befunde jedoch bietet eine attraktiven Weg der Behandlung und schließt andere Hilfsangebote wie die Pharmazie im Fall von Sudek ausdrücklich nicht aus.

Als Betroffener finden Sie weitere Informationen zur iFH über den Entwickler Ch Zehfuß und seine Kontaktmöglichkeiten am Ende, sowie in diesen bereits erschienenen Artikeln:


Informationen, wie Sie das Portfolio ihrer bestehenden Praxis um die iFH als Methode erweitern können, oder die Karrieremöglichkeiten als Gründer einer Praxis als iFH-Behandler oder gar Lizenzschule-Leitender iFH-Trainer Level 1 sind hier beschrieben:

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Christian Zehfuß (Philantros)
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